Was ist das Netzwerk Kulinarik?

Das Netzwerk Kulinarik ist eine vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) ins Leben gerufene Initiative. Aufgabe dieser Gemeinschaft ist es, alle kulinarischen und regionalen Initiativen Österreichs zu bündeln, zu steuern, weiterzuentwickeln und ihre Zusammenarbeit zu verbessern.

Wer ist Teil des Netzwerks?

Alle, die sich mit regionalen und kulinarischen Initiativen befassen und sich zu den Werten, Grundsätzen und Regeln bekennen. Die Hauptakteure im Netzwerk sind die zentrale Vernetzungsstelle, die alle Aktivitäten koordiniert sowie die Cluster 1 und 2. Zusätzlich kann jeder Interessent, ob Landwirt, Erzeugergemeinschaft, Be- und Verarbeiter, Handelsbetrieb oder Konsument durch eine einfache Registrierung auf der Website Netzwerk-Partner werden.

Was soll das Netzwerk bringen?

Ganz einfach: Mehr Regionalität in der österreichischen Kulinarik, und damit verbunden mehr Sicherheit für Konsumenten. Das Netzwerk soll Bewusstsein dafür schaffen, dass hinter dem Begriff Kulinarik im Netzwerk auch klare Werte, Transparenz bezüglich Herkunft der Produkte und ein hoher Qualitätsanspruch stehen.

Wie soll das erreicht werden?

Durch eine gesamtösterreichische Strategie für regionale und kulinarische Initiativen, die von allen Förderwerbern umgesetzt wird.

Wer entwickelt diese Strategie?

Das ist Aufgabe der Vernetzungsstelle. Sie hat im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Entwickelt wird die Strategie unter Einbeziehung von namhaften Expertinnen und Experten, der Universität für Bodenkultur sowie einer Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Praktikern verschiedener Bereiche der Wertschöpfungskette.

Was ist die „Wertschöpfungskette“?

Kulinarik steht für viele Produkte, Dienstleistungen und Maßnahmen. Kulinarische Wertschöpfung findet zunächst bei den Bauern und Produzenten statt. Eine weitere Ebene bilden die Lebensmittel be- und verarbeitenden Betriebe. Ebenso zur Wertschöpfungskette zählen der Lebensmitteleinzelhandel (LEH), die Logistik, die Gastronomie und der Tourismus.

Eine hohe Wertschöpfung in der Region ist gemeinsames Ziel aller Partner. Dafür kooperieren sie auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette miteinander, arbeiten gemeinsam an Maßnahmen, schaffen neue Synergien und achten auf Nachhaltigkeit. All diese Projekte und Maßnahmen werden auf der Basis von transparenten Richtlinien entwickelt und umgesetzt, die Gegenstand konsequenter Kontrollen sind.

Was soll eine gesamtösterreichische Strategie leisten?

Das Netzwerk Kulinarik entwickelt eine Strategie, die Innovationen ermöglicht und die regionale Vielfalt des kulinarischen Angebotes erhalten und steigern soll. Dabei soll für Konsumenten größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden.

Was ist ein Cluster?

Ein Cluster ist eine Initiative, die gebildet wird, wo Akteure aus unterschiedlichen Richtungen zielgerichtet an gemeinsamen Themen arbeiten. Das Cluster-Management ist für die Koordination der Aktivitäten und Maßnahmen sowie die Erreichung der gesetzten Ziele zuständig.

Im Netzwerk Kulinarik kooperieren zwei Cluster mit der Vernetzungsstelle:

Das Beispiel unserer Cluster 1 und 2 zeigt, dass viele Kooperationspartner intensiv an gemeinsamen Zielen arbeiten wollen. Das Ziel, das alle verbindet, besteht in der Stärkung der regionalen Kulinarik sowie der stetigen Verbesserung der Qualität unserer kulinarischen Produkte und Produktionsbedingungen.